Fragen und Antworten


Sie haben Fragen zu Solarstromspeicher und Vermarktung von Flexibilität der Solarstromspeicher am Regelleistungsmarkt? Wir haben die wichtigsten Antworten für Sie aufbereitet.

Technische Fragen zu den Speichersystemen im Angebot beantworten Ihnen gerne unsere Vertriebspartner.

Anleitungen und Support für AMPARD-Besitzer finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Geräte und Installation

Ein mit dem AMPARD Energie-Management-System ausgerüsteter Solarstromspeicher für Privat- und Gewerbekunden. Wie herkömmliche Stromspeicher speichert der mit AMPARD ausgerüstete Speicher den selbsterzeugten Strom, falls er nicht direkt verbraucht werden kann. Dieser kann zu einem späteren Zeitpunkt – beispielweise abends – verwendet werden. Zusätzlich stabilisieren die AMPARD-Stromspeicher gemeinsam das Stromnetz. Dazu ist jeder einzelne Stromspeicher in das virtuelle Kraftwerk von Ampard AG eingebunden.

AMPARD ist die Intelligenz in einem Speichersystem. Dank AMPARD ist ein Speicher mehr als eine einwandfreie Batterie: Alle Komponenten zusammen ergeben eine moderne Energiezentrale. Neben der intelligenten Steuerung des Speichersystems bietet das Energie-Management-System via User Interface einen perfekten Überblick, vertieften Einblick und die kontinuierliche Überwachung des Speichers.

Besonders innovativ an AMPARD ist die Vernetzung aller Speicher in einem virtuellen Kraftwerk. Dadurch können dezentrale Stromspeicher erstmals direkt am Regelleistungsmarkt teilnehmen – was bisher nur Grosskunden und Energieversorgern vorbehalten war. Diese Funktionalität des Energie-Management-Systems zur Vermarktung von Primärregelleistung hat auf dem Markt Alleinstellungsmerkmal.

Ampard AG zeigt sich für die Software eines Stromspeichers verantwortlich und vertreibt keine eigenen Stromspeicher. Die AMPARD-Vertriebspartner mit vertieftem Know-how zu Speichertechnik erstellen Ihnen gerne eine Offerte für ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Speichersystem, welches dann mit AMPARD ausgerüstet wird.

Es können verschiedene Speichersysteme mit AMPARD ausgerüstet werden. Standardmässig wird von unseren Vertriebspartner zurzeit der BYD Pro 9-12 vertrieben. Dieser 3-phasige Heimspeicher ist mit seinem Multianschlusskonzept für maximale Flexibilität bekannt. Sinnvoll für Heimspeicher dieser Grössenordnung sind PV-Anlagen ab 5 kWp Leistung.

Nutzen Sie unser kurzer Online-Test um die Frage zu beantworten:

Kann ich AMPARD bei mir installieren?

Bei Speichermodulen wie BYD Pro 9-12, welcher Vertriebspartner zurzeit mit AMPARD ausrüsten, ist eine Batterielebensdauer von über 20 Jahren angegeben. Nach 6000 Zyklen mit 100 % Be- und Entladung mit einer C-Rate von 1 C hat die Batterie noch mehr als 80 % Restkapazität. Automatische Software-Updates bringen das Energie-Management-System stets auf den neusten Stand.

Das AMPARD User Interface lässt die eigene grüne Stromversorgung unmittelbar und intuitiv erleben. Lassen Sie sich das gleich vorführen:

Demo-Account

Kommt der Strom, der gerade aus der Steckdose fliesst, direkt vom Dach, aus dem Speicher oder aus dem Netz? Alle Stromflüsse im Haus erscheinen unmittelbar und animiert auf der Startseite des User Interface. Die vom System aufgezeichneten Werte werden in einfacher Sprache erklärt und illustriert. Der Umweltbeitrag wird zum Beispiel als Gegenüberstellung in Autokilometern dargestellt: Die Anzahl Kilometer entsprechen der CO2-Belastung durch eine Fahrt im Mittelklassewagen, die der Umwelt mit der grünen Stromproduktion über einen bestimmten Zeitraum effektiv erspart wurde.

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Regelleistung und Energiewende

Die Übertragungsnetzbetreiber (z.B. 50Hertz, SwissGrid, TransnetBW) müssen sicherstellen, dass die Menge an Strom, welche Verbraucher in einem Gebiet benötigen und die Menge, welche kontinuierlich in dieses Netz eingespeist wird, sich die Waage halten. Nur so ist das Netz stabil. Was keine leichte Aufgabe ist: Die Nachfrage schwankt mit jedem Druck auf einen Lichtschalter; die Stromproduktion von Solar- und Windanlagen mit jeder Wolke oder Windböe. Auf Grund von Erfahrungswerten können ziemlich genaue Prognosen errechnet werden, wie viel Strom eine Stadt zum Beispiel zu Essenszeiten benötigt. Doch keine Prognose ist perfekt.

Deshalb müssen die Netzbetreiber jederzeit Reservekapazitäten vorhalten, die kurzfristig Strom bereitstellen können. Auch ein Überangebot an Strom destabilisiert das Netz. In diesem Fall muss es dem Netzbetreiber möglich sein, beispielsweise bei einem Staudamm den Hahn etwas zuzudrehen oder ein Kraftwerk kurz vom Netz zu nehmen. Zwischenspeichern auf Batterien ist eine andere Möglichkeit. Je kürzer dabei die Reaktionszeiten sind, umso besser.

Wer diese Flexibilität dem Netzbetreiber bieten kann, stellt Regelleistung zur Verfügung. Vermarktet wird diese auf dem Regelleistungsmarkt. Regelleistung ist mit einer Versicherung vergleichbar: Der Übertragungsnetzbetreiber vergütet nur schon die Tatsache, dass er bei akutem Stabilisierungsbedarf ­– also falls die Prognose mal versagt – auf Regelleistung zurückgreifen kann. Tatsächlich eingefordert wird diese seltener.

Die Stromproduktion aus Solar- und Windanlagen ist äusserst schwankend und schwer vorauszuplanen, denn Windböen und Wolken sind nicht immer auf die Minute vorhersagbar. Ferner scheint die Sonne auch nicht dann, wenn am meisten Strom benötigt wird. Mit höherem Anteil an erneuerbaren Energien haben Produktionsschwankungen zugenommen und stellen eine zusätzliche Herausforderung für das Netz dar. Dies ist einer der Gründe, weshalb verstreute kleine Solaranlagen für die Netzbetreiber auf den ersten Blick mehr Mühe als Ertrag bereiten. Das negative Bild der kleinen Anlage kann sich jetzt aber ändern. Mit AMPARD vernetzte, dezentrale Stromspeicher sind besonders gut geeignet, um Primärregelleistung bereitzustellen. Ist ein die Stabilität gefährdendes Überangebot an Strom im Netz vorhanden, reagiert ein Speicher innerhalb weniger als 30 Sekunden und entzieht dem Netz eine kleine Menge Strom. Kurze Zeit später wird die gleiche Menge an Strom wieder ins Netz entladen.

Mit der Energiewende werden die Regeln am Strommarkt neu gemischt. In der alten Welt der Stromversorgung lieferte eine überschaubare Zahl grosser Kraftwerke den Strom und nur hin und wieder musste ein Netzbetreiber beim Kraftwerksführer anrufen und darum bitten, etwas mehr oder weniger Strom zu produzieren. Grosskraftwerke waren in der Vergangenheit die klassischen Lieferanten von Regelleistung. Aufgrund des europaweiten Trends zu mehr Wind- und Solarstrom weisen diese immer tiefere Auslastungen aus. Der ökonomische Betrieb solcher Grosskraftwerke ist zunehmend gefährdet. Aus diesem Grund sind dezentrale Lösungen zur Netzstabilisierung gefragt.

Viele dezentrale Speicher werden in einem virtuellen Kraftwerk vernetzt. Dadurch lässt sich Regelleistung vermarkten. Nur schon die Bereitschaft, bei Bedarf Stabilisierungshilfe leisten zu können, wird vom Übertragungsnetzbetreiber vergütet.

Je schneller man Regelleistung erbringen kann, desto werthaltiger ist sie. Daher gibt es unterschiedliche Regelleistungsprodukte. Sogenannte Sekundärregelleistung, welche nach 5 Minuten bereit stehen soll, und Minutenreserve, die nach 15 min zum Zug kommt, können dabei von grossen, eher trägen Kraftwerken erbracht werden. Für schnelle und leistungsstarke Stromspeicher bietet sich dagegen die wertvolle Primärregelleistung an, die nach spätestens 30 Sekunden geliefert werden muss.

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Wichtig für die Erbringung von Primärregelleistung  sind weniger die Kilowattstunden – also die Batteriekapazität eines Speichers – sondern vielmehr die Kilowatt der jederzeit verfügbaren Speicher-Wechselrichterleistung. Denn die Speicher werden lediglich für sehr kurze Leistungsimpulse genutzt. Der Batterieladezustand ändert sich dabei selten um mehr als 1%.

Bei einem Überangebot an Strom im europäischen Netz steigt die Netzfrequenz auf über 50 Herz. Dann wird Energie aus dem Netz in die Speicher geladen. Bei einer Frequenz von unter 50 Herz wird Energie ins Netz abgegeben. Grundsätzlich gilt, dass gleich viel Strom entladen wie geladen wird. Die Dauer eines solchen Vorgangs beträgt wenige Minuten. Dies geschieht beispielsweise wie folgt: Der Kleinspeicher wird während einer Minute mit zirka 0.6 Kilowatt Leistung beladen. Nach ein paar Minuten Pause (d.h. Frequenz liegt genau bei 50 Herz) wird der Speicher wieder entladen. Diese kleine Energiemenge (0.6 Kilowatt während einer Minute) beeinflusst den Ladezustand der Batterie in der Regel weniger als 1%.

Zur Teilnahme am Regelleistungsmarkt ist eine kritische Grösse notwendig. Daher fasst AMPARD kleine Speicher zu einem virtuellen Kraftwerk zusammen. Ampard AG geht mit dieser akkumulierten Regelleistung an jene Börse, die sich Regelleistungsmarkt nennt. Die Teilnahme am Markt ist reguliert und eine Präqualifikation nötig. Mehr Informationen dazu auf dem Ausschreibungsportal www.regelleistung.net.

Speicherbesitzer werden je nach Land und Vertriebspartner unterschiedlich am Erlös beteiligt. Nehmen Sie mit dem AMPARD-Vertriebspartner in Ihrer Nähe Kontakt auf, um Genaueres zu erfahren.

Die Eigenverbrauchsversorgung läuft problemlos parallel und wird durch Regelleistung grundsätzlich nicht beeinträchtigt.

Für Regelleistung operiert Ihr Speicher wie ein Puffer im Netz. Er nimmt ganz kleine Strommengen auf und gibt diese kurze Zeit später wieder ins Netz ab. Aus diesem Grund sind bei Regelleistungserbringung lediglich Schwankungen des Ladezustandes im Bereich von 1-2% zu beobachten. Um aber im Ernstfall dem Netz die benötigte Stabilisierungsleistung bereitstellen zu können, sind bei der aktuellen Grösse unseres Speicher-Pools nach oben wie nach unten je 10% des Ladezustandes eines Speichers für Regelleistung zu reservieren. Diese Einschränkung der nutzbaren Kapazität für den Eigenverbrauch steht in keinem Verhältnis zum Ertrag durch Regelleistung – insbesondere weil diese oberen und unteren Kapazitäten eines Speichers die wenig ertragreichsten sind. Jedoch sollten bei der Planung der Anlage die effektiv nutzbaren kWh in die Berechnungen von Eigenverbrauch einbezogen werden.

Primärregelleistung muss immer symmetrisch geliefert werden, d.h. als Kombination einer negativen und positiven Leistung: Die Menge Strom welche auf Ihrem Speicher gespeichert wird, wird wenige Minuten später wieder entladen. Somit wichtig festzuhalten: Der von Ihnen produzierte Strom bleibt “Ihr Strom“. Private Produktion und Verbrauch erfolgen von den Regelleistungsprozessen sauber getrennt und abgerechnet.

Nein, im Gegenteil. Sie werden am Erlös der Regelleistungsvermarktung beteiligt.

Grundsätzlich wären Speicher bei der Erbringung von Primärregelleistung von den Netzabgaben (EEG-Umlagen, Netznutzungsentgelt etc. ) befreit. Jedoch sind die notwendigen Prozesse um diese Befreiung abzuwickeln derzeit in Deutschland noch nicht operativ. Für Sie als Endkunde hat dies jedoch keine Konsequenzen: In Ihrem User Interface werden diese zusätzlichen Kosten individuell ausgewiesen. Dieser Betrag wird zu 100% zurückerstattet. Als Berechnungsbasis für den Energiepreis gilt dabei der durchschnittliche Energiepreis laut Verivox.

Nein, bei Ladungen und Entladungen in der Größenordnung wie sie für Regelleistung erfolgen, in der Fachsprache Mikrozyklen genannt, ist keinen messbaren Einfluss auf die Lebensdauer der Batterie zu erkennen.

Die Lebensdauer von Lithium-Eisenphosphat-Akkus wird in der Regel in vollständigen Ladezyklen (100% Entladetiefe) angegeben. Für den BYD-Speicher gilt: nach 6000 Zyklen mit einer C-Rate von 1 C hat die Batterie noch mehr als 80% Restkapazität. Der Zusammenhang zwischen der Entladetiefe und der Zyklenzahl ist dabei nicht linear sondern eine Kurve: Es braucht etliche tausend Mikrozyklen mit 1% Entladetiefe, um auch nur in die Nähe der Auswirkung eines vollständigen Ladezyklus zu kommen. (vgl. batteryuniversity.com, in Englisch).

Die Betriebsweise eines Speichers im Rahmen von Regelleistung hat sogar positive Nebeneffekte auf die Speicherlebensdauer: Mit der Eingrenzung der regelmässig genutzten Ladetiefe zwecks Kapazitätsreserven erhöht sich die Lebensdauer überproportional (vgl. batteryuniversity.com). Viele Speicher mit Eigenverbrauchssteuerung werden im Winter Tage- und Wochenlang nicht aktiv. Die regelmässige Nutzung des Speichers im Rahmen von Regelleistung stellt dagegen sicher, dass Standschäden vermieden werden.

Sicherheit

Sicherheit hat für die Hersteller von Speichersystemen höchste Priorität. Alle mit AMPARD betriebenen Stromspeichersysteme verfügen über die für den Einsatz im Wohnhausbereich relevanten Sicherheitszertifikate. Der in Deutschland von Installateuren freiwillig ausgestellte Speicherpass kann Ihnen diese ausführlich belegen. Die Sicherheit der Batterietechnik ist nur ein Teil davon. Alle elektrischen Komponenten und Lebenszyklen eines Speichersystems werden für den sicheren Betrieb des Speichers  berücksichtigt und bei Gefahren von aussen, z.B. bei Wasserschaden, greifen Sicherheitsmechanismen, die das System sofort automatisch ausschalten.

BYD-Speichersysteme nutzen die gleiche Batterie wie auch in den BYD Elektroautos und Elektrobussen eingesetzt werden. Durch den Einsatz in der Elektromobilität besitzen die Batteriezellen ein Sicherheitszertifikat, welches weit über die Anforderungen von stationären Stromspeichersystemen hinausgeht.

Nein, das Speichersystem ist gegen Brand durch eine Reihe von Sicherheitsmechanismen geschützt. Die Steuerungslogik betreibt die Batterie nur in sicheren Modi. Das Energie-Management-System überwacht kontinuierlich und schaltet vor dem erreichen kritischen Parametern ab. Die Batteriezellen sind entsprechend konstruiert, so dass ein Überhitzen nicht eintreten kann und die Batterie ist von einem soliden Stahlschrank umgeben, der ein Eindringen von Gegenständen in die Zellen verhindert.

Ganz allgemein kann man sagen, stationäre Lithium-Eisenphosphat-Akkus sind sicherer als z.B. eine Ölheizung: Sie sind weniger giftig und haben einen wesentlich geringeren Energieinhalt als ein Öltank.

Für den Betrieb eines Stromspeichers gilt IP20 (Internationaler Standard für Indoor-Schaltschränke): Temperaturen von 0-45° C und eine Luftfeuchtigkeit 10-90%. Der Standort darf nicht über 2000m üM liegen. In der Regel wird der Speicher in einem normal trockenen Kellerraum mit ca. 2 qm Aufstellfläche und mindestens 2,20 m Raumhöhe installiert.

Nein. Als Teilnehmer am Regelleistungsmarkt unterliegt Ampard AG den hohen Sicherheitsvorgaben der Übertragungsnetzbetreiber. Die Datenkommunikation zwischen dem zentralen System und Ihrem Speicher läuft über eine sichere Datenverbindung. Die Steuerung jeder einzelnen Anlage verfügt über eine lokale Messung der Netzfrequenz. Das heißt: Weder Verteilnetzbetreiber noch Übertragungsnetzbetreiber haben Zugriff auf Ihre Geräte. Die Steuerung erfolgt automatisiert und ausschließlich durch AMPARD. Unsere Datenschutzbestimmungen garantieren, dass Ihre persönlichen Daten vertraulich behandelt werden.

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Support

Unsere Serviceprozesse werden über das AMPARD User Interface gesteuert. Bei Supportbedarf bitten wir Sie, zuerst die Statusmeldung in Ihrem User Interface zu prüfen und dann direkt Ihren Installateur bzw. Distributor zu kontaktieren. Dieser wird bei Bedarf eine Fernwartung durch AMPARD in die Wege leiten.

Unterlagen für AMPARD-Besitzer

Das AMPARD User Interface überprüft dein System kontinuierlich und liefert spezifische Fehlermeldungen. Hier findest du weitere Informationen und Anleitungen zur Fehlerbehebung (Wird laufend ergänzt).

Lade die ausführlichen Benutzerunterlagen herunter:

Download my.ampard.com UserGuide

Oder inspiriere dich zu den Möglichkeiten mit my.ampard.com auf  www.ampard.com/userinterface

Das User Interface unterscheidet fünf verschiedene Alerts zu deinem System. Damit erhältst du einen ersten Hinweis, bei welcher Komponente einen Unterbruch oder ein Problem vorliegt. Bei Bedarf kann so der richtige Fachmann hinzugezogen werden.

Installierte Geräte (Hardware)

Diese Fehlermeldungen werden ausgelöst, sobald eine der Hardwarekomponente deiner Anlage für die Steuerungssoftware nicht erreichbar ist. Dies kann verschiedene Ursachen haben, sowohl ausgeschaltete oder nicht richtig angeschlossene Hardware als auch defekte Geräte.

  • Produktion fehlerhaft

Betrifft der PV-Konverter oder dessen Anschluss an die AMPARD Local Intelligence (ALI).

  • Stromspeichersystem fehlerhaft

Betrifft den Batteriespeicher oder dessen Anschluss an die ALI-Box.

  • Verbraucher fehlerhaft

Betrifft das verbraucherseitige Messgerät oder dessen Anschluss an die ALI-Box.

  • Netzanschluss fehlerhaft

Betrifft das netzseitige Messgerät oder dessen Anschluss an die ALI-Box.

Software

Diese Fehlermeldung wird ausgelöst, sobald die Steuerungssoftware nicht erreichbar ist. Da das Energie-Management-System nicht erreichbar ist, kann keine weitere Aussage zum Systemstatus gemacht werden und daher heisst dieser Fehler auch “allgemeiner Fehler”.

Die häufigste Ursache ist einen Unterbruch der Internetverbindung. Weitere mögliche Ursachen sind noch nicht abgeschlossene Installation, ein unvollständiges Softwareupdate oder einen Gerätefehler bei der ALI-Box.

  • Allgemeiner Fehler

Betrifft die Internetverbindung, Serververbindung und die ALI-Box

  1. Überprüfe ob das Problem kontinuierlich und über eine Stunde besteht. Einige Komponenten können vorübergehende Instabilitäten aufweisen, der insgesamt fehlerfreie Betrieb der Anlage ist dann dennoch gewährleistet.
  2. Kontrolliere wenn möglich direkt bei den fehlerhaften Komponenten, ob einen Grund für den anhaltenden Unterbruch erkennbar ist, z.B. Speicher ausgeschaltet, Kabel versehentlich gezogen, Internetverbindung unterbrochen etc.
  3. Kannst du den Unterbruch nicht mit einfachen Mitteln beheben, z.B. durch Neustart deines Internet-Modems (warte anschliessend mindestens 5 Minuten und kontrolliere via User Interface), so kontaktiere bitte deinen Photovoltaik- bzw. Speicher-Installateur.
Dein PV/Speicher-Installateur. Das Energie-Management-System AMPARD überwacht deine Anlage, Ampard AG kann bei fehlerhaften Hardwarekomponenten jedoch wenig ausrichten. Dein PV/Speicher-Installateur kennt hingegen die Gegebenheiten deiner Anlage und hat Zugriff auf das User Interface.

Fehlermeldungen welche die Software betreffen (“allgemeiner Fehler”), gelangen automatisch immer auch an dem Systemadministrator von Ampard AG. Dies ist unter anderem wichtig, weil sobald dein System nicht erreichbar ist, auch die Möglichkeit Regelleistung über deinen Speicher zu liefern entfällt. Nachfragen zum Softwarestatus deiner Anlage können an support@ampard.com gestellt werden (bitte wenn möglich in Englischer Sprache). Unterbrüche welche mehrere Anlagen betreffen, z.B. Serverunterbrüche, werden in der Regel auf unsere Website publiziert.